Versorgungsatlas

Behandlungsbedarf: Relativer Risikoscore

Der Relative Risikoscore (RRS) ist ein Indikator für den durchschnittlichen Behandlungsbedarf in der jeweiligen Fachgruppe im Jahr 2010. Er wird auf der Basis der Anzahl der Arzt-Patient-Kontakte und einer ökonomischen Bewertung der Behandlungsdiagnosen errechnet.

Ein ähnliches Verfahren wird im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich des Gesundheitsfonds angewandt. Der durch Behandlungsdiagnosen dokumentierte Bedarf entscheidet über die Zuweisung eines Teils der Gelder an die Krankenkassen.

Der Wert von 100% markiert den Durchschnitt Nordrheins, der auch dem bundesdeutschen Durchschnitt entspricht (Abweichung ca. 1%).